Datenverlust kann für Privatpersonen ärgerlich sein – für Unternehmen jedoch schnell existenzbedrohend werden.
Deshalb stellt sich oft die Frage:
Soll das Backup lokal gespeichert werden oder in der Cloud?
Lokales Backup
Bei einer lokalen Datensicherung werden Daten auf externe Festplatten, NAS-Systeme oder lokale Server gespeichert.
Vorteile
- schnelle Wiederherstellung
- unabhängig vom Internet
- volle Kontrolle über die Daten
Nachteile
- Hardware kann beschädigt oder gestohlen werden
- Brand- oder Wasserschäden können Backups zerstören
- regelmäßige Kontrolle erforderlich
Cloud Backup
Beim Cloud Backup werden Daten verschlüsselt auf Servern eines Anbieters gespeichert.
Vorteile
- Daten sind auch bei Diebstahl oder Brand geschützt
- automatische Sicherung möglich
- Zugriff von verschiedenen Standorten
Nachteile
- Wiederherstellung kann je nach Datenmenge länger dauern
- Internetverbindung notwendig
- laufende Kosten
Die sicherste Lösung: Kombination
Viele IT-Experten empfehlen die sogenannte 3-2-1-Backup-Regel:
- 3 Kopien der Daten
- 2 unterschiedliche Speichermedien
- 1 Backup an einem anderen Ort
So bleiben Daten auch bei technischen Problemen oder Katastrophen geschützt.
Fazit
Weder Cloud noch lokale Sicherung allein ist perfekt.
Die Kombination aus beiden Lösungen bietet in den meisten Fällen die beste Sicherheit.


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